Adel im Fläming

Hundert Familien, die Geschichte und Kultur des Flämings

maßgeblich gestaltet und geprägt haben

 

 

Der Adel wird heute von vielen Menschen als überlebte und allenfalls illustre Angelegenheit betrachtet. Dabei besteht große Unkenntnis über Herkunft und Kulturleistungen dieses Standes und seiner Geschlechter. Im Gebiet zwischen Ziesar, Golzow, Belitz, Treuenbrietzen und Wiesenburg finden sich sehr viele Zeugen für Gestaltung und Prägekraft adliger Familien, aber sie werden meist nur in Heimatkalendern, Dorfchroniken und Zeitungsartikeln gewürdigt. Das Buch trägt das Material zusammen und kann als Nachschlagewerk verwendet werden. Der Autor beschränkt sich aber nicht auf die Vergangenheit. Der Anspruch des Adels, vorbildlich in Pflichterfüllung und Lebensführung zu sein, endet nicht 1918, auch wenn mancherlei Publikationen dies glauben machen wollen. Natürlich ist die unaufgeregte Beteiligung an wirtschaftlichen und kulturellen Werken, ist ein Hochhhalten selbstbeherrschter Lebensart und der Grundsatz „Mehr Sein als Schein” nicht besonders interessant für die Schlagzeilen. Mit dem zunehmenden Unbehagen an den Folgen der Kulturrevolution von 68 wächst aber das Interesse an diesem stillen Standhalten im Dasein. Hier möchte das Buch Adel und Volk in gleicher Weise ermutigen.
Der Autor führt hier die wichtigen Geschlechter mit ihren Wappen und Beschreibung der Familie auf, dazu auch die heute dort durch Mitglieder vertretenen Familien, insgesamt sind es 126, die sich in die wichtigen Geschlechter (9), Vasallen (15), weitere Geschlechter (72), unbekannte Geschlechter (6) sowie die heute dort lebenden Geschlechter (24) teilen.

 

Baron Árpád v. Nahodyl Neményi, Adel im Fläming. Hundert Familien, die Geschichte und Kultur des Flämings maßgeblich gestaltet und geprägt haben. Telesma-Verlag Treuenbrietzen 2015. 157 S., 2 Abb., 103 Wappen, 1 Stammbaum, fest gebunden, ISBN 3-944064-54-2.18,– €, B 22.

Hier eine Liste aller in dem Buch mit einem eigenen Artikel behandelten Geschlechter:

 

v. Alsleben v. Falkenhausen                           v. Loh v. Schwerin                      
v. Alvensleben v. Francois v. Lösecke v. Seelen
Herzöge von Anhalt Dessau v. Freyberg v. Lossow v. Seyfer
v. Arnstedt v. Freymann v. Lübars v. Slawticz
v. Barby Grafen v. Fürstenstein v. Luck v. Stangen
v. Bardeleben v. Gersdorff v. Ludersdorf v. Stechow
v. Belitz v. Gertitz v. Ludwig v. Stücken
Grafen v. Belzig (v. d. Gabelentz) v. Gliszczynski Freiherren v. Lüninck v. Stülpnagel
v. Bernewitz v. Globig Reichsgrafen v. Lüttichau v. Tammendorf
v. Bienenstamm v. Goldacker Megyery v. Thowin
v. Bindauf v. Gorey v. Mehringen v. Thümen
v. Böltzig v. Görzke v. Meier v. Tippelskirch
Freiherren v. Borch v. Graevemeyer Barone v. Nahodyl Neményi v. Trebsen
v. Borries v. Hacke v. Niemegk v. Trotta gen. Treyden
Freiherren Brandt v. Lindau Grafen v. Hardenberg Freiherren Oppen v. Huldenberg v. Tschirschky
v. Briesnitz v. Hartwig v. Pistorius v. Tzuden
v. Brietzen v. Heinrichsdorf v. Quistorp Freiherrn v. Watzdorf
v. Brösigke v. Heymann v. Randow v. Wederden
v. Brück v. Hiller v. Rephun v. Wederingen
Freiherren Brucken gen. Fock v. Hobe v. Retzow v. Weida
v. Buchholtz von Iven Prinzen v. Reuß, Grafen v. Plauen v. Werder
v. Bülow v. Jeserig Riedesel Freiherren zu Eisenbach v. Wildgrube
v. Byern v. Kadelewe v. Rietz v. Wiltberg
Czilling v. Klepzig v. Rochow v. Wittke
v. Dicke v. Kracht v. Rostock v. Witzleben
v. Dochow v. Kranepuhl v. Schierstedt v. Woldenhagen
v. Drabich-Waechter v. Lattorf Reichsgrafen v. Schlieben v. Wulffen
Freiherren de Durant v. Leipzig v. Schmude v. Wulkow
v. Einem Reichsfreiherrn v. Leyser v. Schönow v. Zenker
v. Erxleben v. Lingen Edle Herren v. Schraplau v. Zerbst
Grafen v. Falckenstein v. Lochow v. Schütz Freiherren v. Ziegesar
Falken v. d. Lizzenitz v. Loebell Grafen v. Schwarzburg  
       
       

Hier die Vorstellung aus der Regionalwochenzeitung "Blickpunkt Brandenburg" (Ausgabe Bad Belzig) vom 17.10.2015 (Titelseite):

 

Wochenspiegel Brandenburg vom 21. 10. 2015, S. 2: